Herzlichen Glückwunsch – gefragt zu werden, Taufpate oder -patin zu sein, ist etwas Besonderes!
Als Taufpate oder -patin begleitest du ein Kind auf seinem Lebensweg und im christlichen Glauben. Du gibst kein rechtliches Versprechen, sondern ein persönliches und christliches. Kurz gesagt: Du bist Vertrauensperson, Vorbild und Wegbegleiter:in.
Was wird von dir erwartet?
Du musst bei der Taufe anwesend sein und im Gottesdienst ein Taufversprechen sprechen. Du solltest Interesse am Leben des Kindes zeigen, das Kind bei wichtigen Lebensstationen begleiten. Niemand erwartet Perfektion oder ständige Kirchenbesuche – Echtheit zählt mehr als Formalität.
Welche Voraussetzungen solltest du prüfen?
In den meisten Kirchen gilt: Du bist selbst getauft. Du bist Mitglied einer christlichen Kirche. Du bist mindestens 14 Jahre alt. Häufig brauchst du eine Patenbescheinigung aus deiner Wohnsitzgemeinde.
Was kommt jetzt?
Zusage geben: Sag ehrlich Ja – oder auch Nein, wenn es sich nicht richtig anfühlt. Fragen klären: Wann ist die Taufe? In welcher Gemeinde? Wird eine Patenbescheinigung benötigt? Patenbescheinigung besorgen, diese bekommst du meist unkompliziert im Pfarrbüro deiner Kirche. Du darfst die Taufe mitgestalten, z.B. eine Fürbitte vorlesen oder die Taufkerze mit anzünden.
Darf man Nein sagen?
Ja. Und das ist völlig in Ordnung. Eine Patenschaft ist ein Versprechen – wenn du es nicht ehrlich geben kannst, ist ein offenes Nein fairer für alle.