Die Firmung ist ein Sakrament der katholischen Kirche. Dabei bestätigen Jugendliche (oder auch Erwachsene) bewusst ihren christlichen Glauben und werden im Glauben „gestärkt“.
Bedeutung: „Firmung“ kommt vom lateinischen firmare = stärken, festigen. Der Glaube soll gefestigt werden.
Alter: Meist zwischen 14 und 18 Jahren (je nach Bistum).
Vorbereitung: Vor der Firmung gibt es einen Firmunterricht, in dem man sich mit dem Glauben, der Kirche und dem eigenen Leben auseinandersetzt.
Firmgottesdienst: Die Firmung wird meist vom Bischof gespendet. Er legt jeder Person die Hand auf, salbt die Stirn mit Öl und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
Feier: Die Firmung ist oft auch ein Familienfest, mit Gästen, Geschenken und gemeinsamem Essen.
Bedeutung danach: Die Gefirmten gelten als vollwertige Mitglieder der katholischen Kirche: sie gelten danach als religionsmündig (sie dürfen z. B. selbst über ihre Kirchenzugehörigkeit entscheiden), sie übernehmen selbst Verantwortung für ihren Glauben, sie dürfen Patin oder Pate werden, sie sollen ihren Glauben aktiv leben.
Unterschiede: Die Firmung ist das katholische Gegenstück zur evangelischen Konfirmation, aber sie ist ein Sakrament, die Konfirmation nicht.